LANDWIRT*INNEN,

LIEBE
LANDWIRT*
INNEN
die Landwirtschaft ist schon jetzt eine der größten Leidtragenden des Klimawandels. Monatelange Dürreperioden, heftige Winde und Starkregen führen in ganz Deutschland zu Erosionen und stetig abnehmender Bodenqualität. Dies hat unmittelbare Auswirkungen auf kurz- aber auch langfristige Ertragsperspektiven.



BAUMFELDER
ALS ALTERNATIVE











AGROFORST UND
REGENERATIVE
LANDWIRTSCHAFT

Agroforst- und Regenerative Landnutzungssysteme sind fruchtbar, stabil, multifunktional und rentabel. Sie können die Konflikte zwischen Natur-, Umwelt-, Klimaschutz und landwirtschaftlicher Produktion überwinden und wirken als Grundstein einer nachhaltigen Zukunft.


"Damit alles da steht,
wo es eigentlich schon immer hingehört."

"Wir können jetzt Systeme schaffen, die einen reichen Ertrag an Nahrung und anderen Gütern für uns produzieren und dabei Böden aufbauen, die widerstandsfähig sind, Erosionen verhindern, der Atmosphäre Kohlenstoff entziehen und den dringend benötigten Lebensraum zum Erhalt der biologischen Vielfalt schaffen. "



UNSERE PARTNER
IN DER FLÄCHE

Unsere Partner sind Berater:innen, deren Arbeitsschwerpunkt in der Beratung und Planung regenerativer Landnutzungskonzepte anhand multifunktionaler Agroforstsysteme liegt. In Zusammenarbeit mit den Landwirt:innen planen sie vor Ort für den jeweiligen Betrieb ein auf die Fläche passendes Agroforstsystem und bieten Beratung zur Optimierung der bisherigen Betriebszweige, im Sinne der Regenerativen Landwirtschaft.

 

 

 

Unser Angebot

Förderung

Wir vernetzen Sie mit Experten und Expertinnen, die Sie über aktuelle Fördermöglichkeiten informieren und beraten.

Baumspenden

Wir finden Partner, die bereit sind, für Ihre landwirtschaftlichen Flächen Bäume zu spenden.

Vernetzung

Wir vernetzen Sie mit Expertinnen und Experten aus den Bereichen Agroforst und Regenerative Landwirtschaft.

Unsere Partner im Überblick

1.

TRIEBWERK

Hinter “TRIEBWERK” stehen Nicolas Haack, Christoph Meixner und Janos Wack. Sie bieten Beratung und Planung regenerativer Landnutzungsskonzepte mit einem Fokus auf die Entwicklung von ganzheitlich angepassten Agroforstsystemen.

2.

BAUMFELD-WIRTSCHAFT

Hinter “BAUMFELD-WIRTSCHAFT” steht Philipp Gerhardt. Er plant Landnutzungssysteme vom großen agroforstlichen System bis zum kleinen Waldgarten, unter Einbeziehung der sozialen, baulichen, ökologischen und ökonomischen Umgebung.

3.

LIGNOVIS

Das Team von “LIGNOVIS” plant und realisiert Agroforstprojekte und Agrarholzflächen vorrangig mit schnellwachsenden Baumarten. In den vergangenen 10 Jahren wurden bereits rund 25 Mio. Bäume auf landwirtschaftlichen Flächen in der EU gepflanzt. Zum Unternehmen gehört eine eigene Baumschule und der Spezialmaschinenbau von leistungsfähiger Pflanztechnik.

4.

WIR SUCHEN WEITERE IDEEN UND PARTNER

Hast Du schon eine Umstellung gemacht oder bist selbst schon beratend tätig? Wir freuen uns, mit weiteren Partnern in Richtung Regenerativer Landwirtschaft und Agroforst zu gehen und Dich hier vorzustellen.  Melde dich gerne direkt über unser Kontaktformular bei uns oder rufe uns an.

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SIE UNS JETZT

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HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Welche Produkte kann ich in Agroforstsystemen erzeugen?

Neben vielfältigen Vorteilen für das gesamte Ökosystem können Wertholz, Industrieholz, Energieholz, Futtermittel sowie Nahrungsmittel (Nuss- und Fruchtertragskomponenten) produziert werden. Zusätzlich wird auch weiterhin die vorherige landwirtschaftliche Produktion stattfinden. Also sind auch Weizen, Milch, Eier etc. als Agroforstprodukte zu verstehen.

Kann ich noch wirtschaftlich arbeiten, wenn mir Fläche verloren geht?

Ja, das ist möglich. Die Fläche unter den Bäumen wird ebenfalls für eine wirtschaftliche Produktion genutzt. Die Nutzung wird somit nach oben erweitert. Grundvoraussetzung ist eine gute Planung und ein entsprechendes Management. Durch die unterschiedliche Nutzung der Ressourcen Licht und Boden kann die Flächenproduktivität zunehmen. Ebenso werden durch die Produktdiversifizierung neue Märkte erschlossen. Viele der agroforstlich erzeugten Produkte werden bisher importiert. Aus diesem Grund können gute Preise erzielt werden, was die ökonomische Situation des Betriebes stabilisieren kann. Die große Nachfrage nach regionalen Produkten kann die Umstellung auf die Agroforstwirtschaft somit ebenfalls unterstützen. .

Welche Baumarten werden in der Regel gepflanzt?

Das kann und sollte nicht pauschal beantwortet werden. Es gibt sehr viele verschiedene Möglichkeiten. Je nach Nutzungsziel, Standort und individueller betrieblicher Situation (was auch umliegende Vermarktungsmöglichkeiten mit einschließt) kann aus einem breiten Sortiment gewählt werden. Das ist Aufgabe der Kooperation mit erfahrenen Beratern und Planern im Bereich der Agroforstwirtschaft. Manchmal sind im Anschluss auch Kompromisse mit zuständigen Behörden zu finden.

Treten die Bäume und Sträucher nicht in Konkurrenz mit den landwirtschaftlichen Kulturen um Wasser, Licht und Nährstoffe?

Dies würde geschehen, wenn die Baumkulturen ungemanaged und mit unzureichender Planung gepflanzt werden. Eine Nährstoff- und Wasserkonkurrenz wird durch eine gezielte Wurzelerziehung der Baumwurzeln in die Tiefe mittels eines Wurzelschnitts entlang der Baumstreifengrenzen erreicht. Die Ausrichtung der Baumreihen hat erheblichen Einfluss auf den Schattenfall und ist somit auf die Unternutzung anzupassen. Ebenso wichtig ist die Pflanzdichte, welche baumartspezifisch angepasst werden muss. Leichte Beschattung und Windschutz können jedoch auch positive Effekte mit sich bringen. Zudem bieten die Bäume und Sträucher Erosionsschutz. Dies hilft den Unterkulturen, fördert die Diversität. Auf genau diese positiven Effekte, die sogar nachweislich zu Mehrerträgen führen können, werden Agroforstsysteme geplant.

Wie ist die aktuelle rechtliche Situation?

Es gibt keine standardisierte Anerkennung von Agroforstsystemen im bundesweiten landwirtschaftlichen Förder- und Naturschutzrecht. Trotzdem gibt es in Abhängigkeit der Systeme vielfältige Möglichkeiten, eine Förderfähigkeit zu gewährleisten. Dafür ist eine intensive Abstimmung mit den zuständigen Behörden während des Planungsprozesses nötig, die von den Experten übernommen wird. In den nächsten Jahren werden Agroforstsysteme bundesweit spätestens im Rahmen der neuen GAP anerkannt. Einzelne Bundesländer werden die vielfältigen Leistungen dieser Landnutzungskonzepte unabhängig davon in den nächsten Jahren auch über die zweite Säule anerkennen. Bei Interesse an der Agroforstwirtschaft lohnt sich immer eine grobe Ideenfindung, um diese mit den offiziellen Stellen zu besprechen.