Der Klimawandel hat auch im Hamburger Stadtwald massive Auswirkungen. Vor allem die aus Nordamerika stammende Sitkafichte, die in den Nachkriegsjahren aus wirtschaftlichen Gründen häufig gepflanzt wurde, fällt nun aufgrund der Trockenheit auf großer Fläche aus, da sie nicht an den Standort angepasst ist. Im Klövensteen, einem Wald im Westen Hamburgs, findet sich eine solche Fläche ca. einem Hektar Größe. Um den Wald gegen die künftigen klimatischen Veränderungen zu rüsten, pflanzen wir hier mit zahlreichen Freiwilligen Stieleichen, Hainbuchen und Spitzahorne zur Etablierung eines naturnahen Folgewaldes. Diese heimischen Baumarten sind im Zuge der evolutionären Waldentwicklung an den Standort angepasst und deswegen stabiler gegenüber den zukünftigen Klimaentwicklungen.