Seit den extremen Hitzesommern 2018 und 2019, in deren Folge der Borkenkäfer große Teile des Rüthener Waldes geschädigt hat, engagiert sich der Förderverein Zukunftswald mit Herz und Hand für die Wiederaufforstung. Die einst dichten Fichtenbestände sind vielerorts kahl geworden – doch der Verein will diese Flächen wieder in lebendige, vielfältige und zukunftsresiliente Wälder verwandeln. Bereits seit fünf Jahren organisiert der Verein dafür ehrenamtliche Pflanzaktionen. Freiwillige Helferinnen und Helfer aus der Region, aber auch aus ganz Deutschland reisen an, um Setzlinge in die Erde zu bringen, die eines Tages neuen Lebensraum für Tiere und Erholung für Menschen bieten werden. Unter fachkundiger Anleitung erfahrener Förster werden standortgerechte Baumarten ausgewählt, um den Wald klimaresistenter zu machen. Das Ziel ist klar: Der Rüthener Wald soll stärker, artenreicher und zukunftsfähiger werden. Jeder gepflanzte Baum ist ein kleines Stück Hoffnung, und gemeinsam soll daraus ein neuer Wald entstehen.
Aufgrund einer großzügigen Förderung von Patagonia an Deutschland Forstet Auf können bei dieser Pflanzaktion im März 2026 ca. 2000 Setzlinge in die Erde gebracht werden. Gepflanzt wird an diesem Tag mit einem Kegelclub aus Meerbusch bei Düsseldorf. Einmal im Jahr organisiert der Club eine gemeinsame „Kegeltour“, bei der unterschiedliche Aktivitäten unternommen werden. Im Jahr 2026 haben sich die Mitglieder dafür entschieden, etwas für den Umwelt- und Klimaschutz tun zu wollen und hatten sich aus diesem Grund bei Deutschland Forstet Auf gemeldet.